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Immunfluoreszenz-Färbung von CD3+, CD8+ und CD38+ Zellen
Immunfluoreszenz-Färbung von CD3+, CD8+ und CD38+ Zellen

Projekt C02: Uromodulin-NET-Komplement-Interaktion bei tubulointerstitiellen Verletzungen

Das Projekt C02 widmet sich der Untersuchung der Rolle des Komplementsystems bei der Entstehung und Progression akuter und chronischer Nierenschädigungen. Als zentraler Mediator inflammatorischer und gewebsmodulierender Prozesse trägt das Komplementsystem wesentlich zur Pathogenese von Ischämie‑Reperfusionsschäden, Transplantatabstoßungen sowie tubulointerstitiellen Fibrosierungsprozessen bei.

Analyse der Komplementaktivierung bei Nierentransplantationen

Immunfluoreszenz-Färbung von CD3+, CD8+ und CD38+ Zellen in einer Transplantat-Biopsie eines Patienten mit T Zell-vermittelter  Abstoßung.
Immunfluoreszenz-Färbung von CD3+, CD8+ und CD38+ Zellen in einer Transplantat-Biopsie eines Patienten mit T Zell-vermittelter Abstoßung.

Im Mittelpunkt der translational ausgerichteten Forschungsarbeiten steht die Analyse der Komplementaktivierung bei Nierentransplantationen. Darüber hinaus werden die Wechselwirkungen von Komplementfaktoren mit Uromodulin sowie mit neutrophilen Granulozyten und neutrophilen extrazellulären Fallen (NETs) im tubulointerstitiellen Kompartiment untersucht. Diese Studien sollen den Beitrag dieser Interaktionen zu inflammatorischen und profibrotischen Mechanismen sowohl in akuten als auch in chronischen Schadensmodellen präzise definieren.

Das geplante Forschungsvorhaben konzentriert sich zudem auf die Rolle CD38‑positiver Immunzellpopulationen, insbesondere von natürlichen Killerzellen (NK‑Zellen), in komplementassoziierten Schädigungsprozessen und bei Transplantatabstoßungen.

Methodischer Schwerpunkt: histopathologische und immunhistochemische Analyse humaner Nierenbiopsien

Immunfluoreszenz-Färbung von Podozyten, distalen und proximalen Tubuli in einem Nierenorganoid aus humanen Stammzellen.
Immunfluoreszenz-Färbung von Podozyten, distalen und proximalen Tubuli in einem Nierenorganoid aus humanen Stammzellen.

Methodisch liegt der Schwerpunkt der Arbeitsgruppe auf der histopathologischen und immunhistochemischen Analyse humaner Nierenbiopsien. Diese patientennahe Untersuchung ermöglicht die Identifikation klinisch relevanter morphologischer Merkmale, Expressionsmuster und zellulärer Interaktionen im Kontext der Komplementaktivierung. Ergänzend werden experimentelle Mausmodelle der Ischämie‑Reperfusion, der Nierentransplantation sowie akuter und chronischer Nierenschädigungen eingesetzt. Auch in vitro Modelle kommen zum Einsatz, um grundlegende Mechanismen auf zellulärer Ebene zu untersuchen. Hierzu wurde jüngst ein stammzellbasiertes Nierenorganoidmodell etabliert, dass das methodische Spektrum erweitert und die Lücke zwischen in vitro und in vivo Ansätzen weiter schließt.

Ziel: Charakterisierung der komplementvermittelten Immunpathologie der Niere auf molekularer und zellulärer Ebene

Langfristiges Ziel des Projekts ist es, die komplementvermittelte Immunpathologie der Niere auf molekularer und zellulärer Ebene umfassend zu charakterisieren und damit die Basis für gezielte, organspezifische Therapieansätze zu schaffen.

Projekt C02 – Projektleitung

Projekt C03 – Projektleitung

Projekt C04 – Projektleitung

Projekt C06 – Projektleitung

Projekt C07 – Projektleitung

Projekt C08 – Projektleitung

Projektbereich C